Beispiele für Klimaschutzmaßnahmen in Unternehmen kennt jeder. Was bedeutet aber unternehmerische Klimaanpassung?

Grob können zwei Betrachtungsweisen unterschieden werden. Da sind zum einen Maßnahmen, die das Unternehmen aufgrund eigener Betroffenheit ergreifen muss, um die (negativen) Folgen des Klimawandels für die eigene Infrastruktur, die Gesundheit der Mitarbeiter und die Sicherung der Wertschöpfungskette abzuwenden. Diese risikoorientierte Sichtweise erfordert im ersten Schritt eine Betroffenheitsanalyse sowie die Bewertung der zu erwartenden Risiken und im weiteren Verlauf entsprechende Gegenmaßnahmen.

Die andere Betrachtungsweise stellt die unternehmerischen Chancen in den Mittelpunkt.
Relevante Fragen in diesem Zusammenhang sind z.B:

  • Welche Klimaänderungen sind zu erwarten?
  • Was bedeutet dies für die derzeitigen und potenziellen Kunden des Unternehmens?
  • Kann das Unternehmen Produkte und Problemlösungen anbieten, die neue Märkte erschließen, indem sie klimawandelbedingte Herausforderungen lösen?

Die chancenorientierte Betrachtungsweise fokussiert eher auf der systematischen Erschließung von Innovationspotentialen und daraus resultierenden Geschäftsmodellentwicklungen. Es ist vorteilhaft, beide Betrachtungsweisen miteinander zu verknüpfen.

Auf dieser Seite finden Sie einige Beispiele erfolgreicher Klimaanpassung, die im Rahmen des Vorhabens nordwest2050 oder im Zusammenhang mit NIK entstanden sind.

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Klimaanpassungspioniere in der Region Nordwest